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Status-Quo Bias (auch Status-Quo-Verzerrung oder Status-Quo-Effekt)

Cognitive Bias

Der Status-Quo-Bias ist eine kognitive Verzerrung und besagt, dass Menschen dazu neigen, den aktuellen Zustand (Status quo) gegenüber möglichen Veränderungen zu bevorzugen. Man verharrt oft im Status Quo, auch wenn objektive Argumente für eine Veränderung sprechen oder das Beibehalten Nachteile bringt. Der Status quo wird als sicherer und besser empfunden, einfach weil er bereits existiert und vertraut ist. Weitere Begründungen liegen im Konzept der Verlustaversion, im Omission Bias. Zudem erfordern Veränderungsprozesse Energie, Aufmerksamkeit und Entscheidungen. Die Beibehaltung wirkt unaufwendiger und weniger anstrengend. Dieser Bias kann sich in Entscheidungsprozessen auf individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Ebene zeigen.

Beispiele: Man bleibt im ungeliebten Beruf, obwohl dieser unglücklich macht. Menschen lehnen politische Reformen ab, obwohl diese mittelfristig Vorteile bringen würden.  (dmw)

 

Beginn.

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"Beginne dort, wo du bist. Nutze, was du hast. Tu, was du kannst." Arthur AsheOft warten wir auf den perfekten Zeitpunkt, um zu beginnen. Wichtige private oder...

Maximal freundlich.

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"Wo immer es einen Menschen gibt, gibt es eine Gelegenheit zur Freundlichkeit.“  Lucius Annaeus SenecaMöglichkeiten, freundlich zu anderen zu sein, gibt es viele. Auch...