Status-Quo Bias (auch Status-Quo-Verzerrung oder Status-Quo-Effekt)
Cognitive Bias
Der Status-Quo-Bias ist eine kognitive Verzerrung und besagt, dass Menschen dazu neigen, den aktuellen Zustand (Status quo) gegenüber möglichen Veränderungen zu bevorzugen. Man verharrt oft im Status Quo, auch wenn objektive Argumente für eine Veränderung sprechen oder das Beibehalten Nachteile bringt. Der Status quo wird als sicherer und besser empfunden, einfach weil er bereits existiert und vertraut ist. Weitere Begründungen liegen im Konzept der Verlustaversion, im Omission Bias. Zudem erfordern Veränderungsprozesse Energie, Aufmerksamkeit und Entscheidungen. Die Beibehaltung wirkt unaufwendiger und weniger anstrengend. Dieser Bias kann sich in Entscheidungsprozessen auf individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Ebene zeigen.
Beispiele: Man bleibt im ungeliebten Beruf, obwohl dieser unglücklich macht. Menschen lehnen politische Reformen ab, obwohl diese mittelfristig Vorteile bringen würden. (dmw)
Verantwortung.
"Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun." Autor nicht eindeutig zuordenbar (ev. Voltaire oder Molière)Ob wir uns zu einer...
Stille der Seele.
"Der wahre Lohn der Tugend ist die innere Stille der Seele." Immanuel KantSich integer zu verhalten, bringt innere Ausgeglichenheit und Ruhe. (dmw)
Dankbar.
"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren die glücklich sind." Francis BaconWofür bist du dankbar? Oft fehlt die bewusste Wahrnehmung der vielen...