Status-Quo Bias (auch Status-Quo-Verzerrung oder Status-Quo-Effekt)
Cognitive Bias
Der Status-Quo-Bias ist eine kognitive Verzerrung und besagt, dass Menschen dazu neigen, den aktuellen Zustand (Status quo) gegenüber möglichen Veränderungen zu bevorzugen. Man verharrt oft im Status Quo, auch wenn objektive Argumente für eine Veränderung sprechen oder das Beibehalten Nachteile bringt. Der Status quo wird als sicherer und besser empfunden, einfach weil er bereits existiert und vertraut ist. Weitere Begründungen liegen im Konzept der Verlustaversion, im Omission Bias. Zudem erfordern Veränderungsprozesse Energie, Aufmerksamkeit und Entscheidungen. Die Beibehaltung wirkt unaufwendiger und weniger anstrengend. Dieser Bias kann sich in Entscheidungsprozessen auf individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Ebene zeigen.
Beispiele: Man bleibt im ungeliebten Beruf, obwohl dieser unglücklich macht. Menschen lehnen politische Reformen ab, obwohl diese mittelfristig Vorteile bringen würden. (dmw)
Kennst du dein Ziel?
Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen. Laotse
Was brauchst du wirklich?
Vergiss nicht: Man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen. Marcus Aurelius - Römischer Kaiser und Philosoph, Vertreter der jüngeren Stoa (121 - 180)
Fokussiere dich auf deine innersten Überzeugungen.
Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als dass wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen. Lucius Annaeus Seneca, römischer...