Status-Quo Bias (auch Status-Quo-Verzerrung oder Status-Quo-Effekt)
Cognitive Bias
Der Status-Quo-Bias ist eine kognitive Verzerrung und besagt, dass Menschen dazu neigen, den aktuellen Zustand (Status quo) gegenüber möglichen Veränderungen zu bevorzugen. Man verharrt oft im Status Quo, auch wenn objektive Argumente für eine Veränderung sprechen oder das Beibehalten Nachteile bringt. Der Status quo wird als sicherer und besser empfunden, einfach weil er bereits existiert und vertraut ist. Weitere Begründungen liegen im Konzept der Verlustaversion, im Omission Bias. Zudem erfordern Veränderungsprozesse Energie, Aufmerksamkeit und Entscheidungen. Die Beibehaltung wirkt unaufwendiger und weniger anstrengend. Dieser Bias kann sich in Entscheidungsprozessen auf individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Ebene zeigen.
Beispiele: Man bleibt im ungeliebten Beruf, obwohl dieser unglücklich macht. Menschen lehnen politische Reformen ab, obwohl diese mittelfristig Vorteile bringen würden. (dmw)
Nutze deine Zeit, genieße dein Leben, verschiebe nichts Wichtiges auf später.
Carpe diem! Horaz, römischer Dichter (65 - 8 v.Chr.)
Was brauchst du?
Halte dich nicht an Dingen fest, die du nicht mehr brauchst. Miyamoto Musashi
Manchmal ist es Zeit für Neues.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford, US-amerikanischer Erfinder und Automobilpionier (1863 - 1947)