Status-Quo Bias (auch Status-Quo-Verzerrung oder Status-Quo-Effekt)
Cognitive Bias
Der Status-Quo-Bias ist eine kognitive Verzerrung und besagt, dass Menschen dazu neigen, den aktuellen Zustand (Status quo) gegenüber möglichen Veränderungen zu bevorzugen. Man verharrt oft im Status Quo, auch wenn objektive Argumente für eine Veränderung sprechen oder das Beibehalten Nachteile bringt. Der Status quo wird als sicherer und besser empfunden, einfach weil er bereits existiert und vertraut ist. Weitere Begründungen liegen im Konzept der Verlustaversion, im Omission Bias. Zudem erfordern Veränderungsprozesse Energie, Aufmerksamkeit und Entscheidungen. Die Beibehaltung wirkt unaufwendiger und weniger anstrengend. Dieser Bias kann sich in Entscheidungsprozessen auf individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Ebene zeigen.
Beispiele: Man bleibt im ungeliebten Beruf, obwohl dieser unglücklich macht. Menschen lehnen politische Reformen ab, obwohl diese mittelfristig Vorteile bringen würden. (dmw)
Der Weg und das Ziel.
Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Laotse, chinesischer Philosoph
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Alles fließt. - Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Heraklit von Ephesus, vorsokratischer griechischer Philosoph (520 - 460)Heraklit betonte damit den...
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Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden. Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph und Schriftsteller (1803 - 1882)Unsere Leidenschaften zu kennen,...