Status-Quo Bias (auch Status-Quo-Verzerrung oder Status-Quo-Effekt)
Cognitive Bias
Der Status-Quo-Bias ist eine kognitive Verzerrung und besagt, dass Menschen dazu neigen, den aktuellen Zustand (Status quo) gegenüber möglichen Veränderungen zu bevorzugen. Man verharrt oft im Status Quo, auch wenn objektive Argumente für eine Veränderung sprechen oder das Beibehalten Nachteile bringt. Der Status quo wird als sicherer und besser empfunden, einfach weil er bereits existiert und vertraut ist. Weitere Begründungen liegen im Konzept der Verlustaversion, im Omission Bias. Zudem erfordern Veränderungsprozesse Energie, Aufmerksamkeit und Entscheidungen. Die Beibehaltung wirkt unaufwendiger und weniger anstrengend. Dieser Bias kann sich in Entscheidungsprozessen auf individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Ebene zeigen.
Beispiele: Man bleibt im ungeliebten Beruf, obwohl dieser unglücklich macht. Menschen lehnen politische Reformen ab, obwohl diese mittelfristig Vorteile bringen würden. (dmw)
Harmonie.
"Der bedeutsamste ethische Grundsatz von nagomi in Bezug auf den zwischenmenschlichen Umgang besteht darin, Harmonie zu wahren, selbst wenn dadurch...
Das Gute schützen.
"Schütze das Gute in dir bei allem, was du tust, und was alles andere betrifft, nimm es so wie es ist, so wie es dir deine Vernunft gebietet." EpiktetIm Sinne der...
Innere Ruhe.
"Lasse das Verhalten anderer nicht deine innere Ruhe stören." Dalai LamaWie andere Menschen sich verhalten, können wir nicht beeinflussen. Was wir entscheiden können,...