Weekly Wisdom
Gaslighting: eine emotionale Manipulation.
Was man unter Gaslighting versteht, wie man es erkennt, was man dagegen tun kann – und welche Beispiele dir vielleicht bekannt vorkommen.
1.375 Wörter / 7 Minuten Lesezeit
Was ist Gaslighting?
Gaslighting ist eine Form der psychischen Gewalt. Dabei handelt es sich um eine manipulative Taktik, bei der eine Person oder Gruppe eine andere Person gezielt dazu bringt, an ihrer eigenen Wahrnehmung, Erinnerung oder ihren Emotionen zu zweifeln. Es wird wiederholt versucht, den anderen absichtlich und bewusst zu verunsichern. Das Ziel ist es, durch Verzerrung der Realität Kontrolle oder Macht über die betroffene Person zu erlangen. Der Name dieser Manipulationstaktik hat seinen Ursprung im Theaterstück „Gas Light“ von 1938, uraufgeführt in London. In diesem Drama manipuliert der Ehemann seine Frau mittels unterschiedlicher Methoden. 1944 wurde das Drama mit Ingrid Bergman in der Hauptrolle verfilmt, die dafür den Oscar erhielt.
Invalidierende Kommunikation: nicht bewusst eingesetzt, manchmal auch aus Hilflosigkeit angewendet.
Wie und woran erkennt man Gaslighting?
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Was macht Gaslighting mit Betroffenen?
Die Ursachen, warum jemand zum Gaslighter wird, können verschiedenen sein und beispielsweise in einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, geringem Selbstwertgefühl oder einem generellem Mangel an Empathie liegen. Für die Betroffenen hat diese Manipulation weitreichende Konsequenzen. xxx
Was sind mögliche Reaktionen darauf?
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Quellen:
Csikszentmihalyi, Mihaly (2007): Flow. Das Geheimnis des Glücks. Stuttgart: Klett-Cotta.
Hüther, Gerald (2011): Was wir sind und was wir sein könnten. Ein neurobiologischer Muntermacher. Frankfurt am Main: Fischer Verlag
Hüther, Gerald (2016): Mit Freude lernen – ein Leben lang. Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Roth, Gerhard / Strüber, Nicole (2019): Wie das Gehirn die Seele macht. Stuttgart: Klett-Cotta.
Seligman, Martin (2015): Wie wir aufblühen. Die fünf Säulen des persönlichen Wohlbefindens. München: Wilhelm Goldmann Verlag.
DAILY INSPIRATION
Die glückliche Seele.
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Worauf es ankommt.
Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. Hermann Hesse,...
Das Wichtigste im Leben.
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Weekly Wisdom
Kognitive Verzerrungen / Cognitive Bias:
Was man darunter versteht, welche man kennen sollte und wie sie unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Verhalten beeinflussen.
678 Wörter / 4 Minuten Lesezeit
Kognitive Verzerrungen sind systematische Denkfehler, die unbewusst und automatisch ablaufen. Sie verzerren unsere Wahrnehmung der Realität, unsere Beurteilungen der Situation und unser Entscheidungen. Verstärkt treten sie unter Stress, Müdigkeit oder Unsicherheit auf, aber nicht nur dann.
Warum macht es Sinn, über kognitive Verzerrung Bescheid zu wissen?
Die Relevanz von Cognitive Biases für unseren Alltag ist hoch. Wer über kognitive Verzerrungen informiert ist, kann die eigene Wahrnehmung bewusster gestalten, bessere Entscheidungen treffen und Manipulationen durch andere erkennen. Kommunikation gelingt besser, in Konflikten kann die Lösung leichter gelingen.
Quelle:
Kahnemann, Daniel: Schnelles Denken, langsames Denken (2011)
Manoogian, John: Cognitive Bias Codex
Watzlawick, Paul: Wie wirklich ist die Wirklichkeit. (1976)
David Robson: The Intelligence Trap (2019)


