Weekly Wisdom
Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!
Warum „dranbleiben“ eine der wichtigsten Schlüsselfähigkeiten für den Erfolg ist.
1.375 Wörter / 7 Minuten Lesezeit
Roma non fuit condita die una.
Die früheste bekannte Erwähnung des Sprichworts „Rome ne fu[t] pas faite toute en un jour“ findet sich in der französischen Sammlung „Li Proverbe au Vilain“, die um das Jahr 1190 entstanden ist. Dieses Werk ist eine Zusammenstellung mittelalterlicher französischer Sprichwörter und Redewendungen.Der Satz wird oft François de la Rochefoucauld (1613–1680) oder John Heywood (1497–1580) zugeschrieben, der in seiner Sammlung englischer Sprichwörter (1546) die Form „Rome was not built in one day“ verwendete. Die Idee dahinter – Großes braucht Zeit und Geduld – ist jedoch viel älter und stammt vermutlich aus der Antike. Ovid (43-17) schreibt beispielsweise über den Ursprung Roms und in diesem Zusammenhand, dass Entwicklungen Zeit benötigen. Auch Seneca (4-65) erwähnt in seinen Epistulae Morales Geduld als wichtiges Element bei großen Projekten.
Wir brauchen GRIT!
Zeit, Geduld und kontinuierliche Arbeit um Großes zu erreichen, waren also die Grundgedanken von der Antike übers Mittelalter. Grundlegend hat sich daran bis heute nichts geändert. Um bedeutende Ziele zu erreichen, ist es notwendig,
Tipps fürs Durchhalten
Routine entwickeln: Kleine, tägliche Schritte machen langfristig einen großen Unterschied.
Fehler akzeptieren: Rückschläge sind Teil des Prozesses, nicht das Ende.
Mentale Stärke trainieren: Bewusst positive Denkmuster entwickeln.
Ein starkes „Warum“ finden: Warum ist dieses Ziel für dich wichtig?
Feiere kleine Fortschritte: Belohne dich für jeden Schritt nach vorne
Quellen:
Csikszentmihalyi, Mihaly (2007): Flow. Das Geheimnis des Glücks. Stuttgart: Klett-Cotta.
Hüther, Gerald (2011): Was wir sind und was wir sein könnten. Ein neurobiologischer Muntermacher. Frankfurt am Main: Fischer Verlag
Hüther, Gerald (2016): Mit Freude lernen – ein Leben lang. Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Roth, Gerhard / Strüber, Nicole (2019): Wie das Gehirn die Seele macht. Stuttgart: Klett-Cotta.
Seligman, Martin (2015): Wie wir aufblühen. Die fünf Säulen des persönlichen Wohlbefindens. München: Wilhelm Goldmann Verlag.
DAILY INSPIRATION
Die glückliche Seele.
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Worauf es ankommt.
Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. Hermann Hesse,...
Das Wichtigste im Leben.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, ie dem Leben seinen Wert geben. Wilhelm von...
Weekly Wisdom
Kognitive Verzerrungen / Cognitive Bias:
Was man darunter versteht, welche man kennen sollte und wie sie unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Verhalten beeinflussen.
678 Wörter / 4 Minuten Lesezeit
Kognitive Verzerrungen sind systematische Denkfehler, die unbewusst und automatisch ablaufen. Sie verzerren unsere Wahrnehmung der Realität, unsere Beurteilungen der Situation und unser Entscheidungen. Verstärkt treten sie unter Stress, Müdigkeit oder Unsicherheit auf, aber nicht nur dann.
Warum macht es Sinn, über kognitive Verzerrung Bescheid zu wissen?
Die Relevanz von Cognitive Biases für unseren Alltag ist hoch. Wer über kognitive Verzerrungen informiert ist, kann die eigene Wahrnehmung bewusster gestalten, bessere Entscheidungen treffen und Manipulationen durch andere erkennen. Kommunikation gelingt besser, in Konflikten kann die Lösung leichter gelingen.
Quelle:
Kahnemann, Daniel: Schnelles Denken, langsames Denken (2011)
Manoogian, John: Cognitive Bias Codex
Watzlawick, Paul: Wie wirklich ist die Wirklichkeit. (1976)
David Robson: The Intelligence Trap (2019)


